Zwei Kollegen prüfen gravierte Trinkflaschen am Besprechungstisch, Bildtitel: Die Flasche geht mit in jede Besprechung.

Auf Schreibtischen steht heute neben der Tastatur eine Trinkflasche, wo früher die Tasse allein stand. Als Werbeartikel bringt sie den Firmennamen in jede Besprechung und jeden Videocall mit, vorausgesetzt, sie überlebt die Spülmaschine und läuft in der Tasche nicht aus. Vier Details entscheiden darüber, und im Angebot stehen sie selten.

10 Min. Lesezeit  ·  24. Oktober 2026

In Besprechungsräumen hat sich in den vergangenen Jahren etwas verschoben. Auf dem Tisch stehen eigene Flaschen, aus Edelstahl oder klarem Kunststoff, mitgebracht vom Schreibtisch und nach dem Termin wieder mitgenommen. Die Tasse bleibt in der Küche. Die Flasche reist weiter: in den nächsten Termin, in die Mittagspause, abends in die Bahn und am Wochenende zum Sport. Für ein Unternehmen, das seinen Namen auf einen Gegenstand setzt, ist das die günstigste Ausgangslage, die ein Werbeartikel bieten kann.

Die Trinkflasche mit Logo verdankt diese Stellung der Häufigkeit, mit der sie benutzt wird. Ein Empfänger greift an einem Arbeitstag mehrmals nach ihr, füllt sie am Wasserspender nach und stellt sie an denselben Platz zurück. Ein Kugelschreiber wird gelegentlich gebraucht, ein Notizbuch bei Bedarf, eine Tasse zweimal am Tag. Die Flasche steht die gesamte Arbeitszeit sichtbar da, und jeder, der am Platz vorbeikommt oder am Besprechungstisch gegenübersitzt, sieht sie.

Dieselbe Häufigkeit ist das Risiko. Eine Flasche, die täglich benutzt wird, geht täglich in die Spülmaschine, liegt täglich in einer Tasche neben dem Laptop und wird täglich auf- und zugeschraubt. Ein Siebdruck, der dem Spülgang nicht standhält, ist nach einigen Wochen ein blasser Fleck. Ein Deckel, der einmal in der Tasche ausläuft, wird kein zweites Mal eingepackt. Eine Flasche, die zu groß für den Getränkehalter im Auto und die Seitentasche des Rucksacks ist, bleibt im Büro stehen und verliert damit alle Kontakte außerhalb. Nach unserer Erfahrung entscheidet sich an diesen Details, ob eine Trinkflasche nach einem Jahr noch benutzt wird. Das Design spielt dabei eine kleinere Rolle, als die Freigaberunde vermuten lässt.

Der Beitrag richtet sich an Marketing und Einkauf, die Trinkflaschen bedrucken oder gravieren lassen wollen, für das Onboarding neuer Mitarbeiter, für Kunden oder für eine Veranstaltung. Er beschreibt, welche Veredelung den Spülgang überlebt, woran Sie einen Deckel erkennen, der im Alltag funktioniert, welche Füllmenge zu welchem Einsatz passt und wie groß der Firmenname auf einer gewölbten Fläche sein muss, damit er am Besprechungstisch gelesen wird. Dazu kommt eine Prüfliste für das Muster, die sich in einer Woche abarbeiten lässt.

Vom Paket zum festen Platz neben der Tastatur

Die vier Stationen einer Trinkflasche beim Empfänger

Die Flasche kommt an
Der Empfänger packt die Flasche aus und liest den FirmennamenEr füllt sie am Wasserspender und stellt sie neben die TastaturDie Kollegen sehen die neue Flasche am ersten Tag auf dem Tisch

hier entsteht der erste Eindruck

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Die Flasche geht in die Spülmaschine
Der Empfänger stellt die Flasche am Abend in die SpülmaschineEr zerlegt den Deckel und spült die DichtungAm Morgen prüft er mit einem Blick, ob das Logo noch vollständig ist

hier bestehen Druck und Deckel, oder sie scheitern

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Die Flasche reist mit
Der Empfänger nimmt die Flasche in die Besprechung mitDie Teilnehmer sehen den Firmennamen auf dem TischEr steckt die Flasche in die Tasche und trägt sie nach Hause

hier verlässt der Firmenname das Büro

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Die Flasche hat einen festen Platz
Die Flasche steht an jedem Arbeitstag neben der TastaturEin Kollege fragt, von wem die Flasche istDer Empfänger nennt den Absender beim Namen

hier zahlt sich die Auswahl aus

Die Flasche reist durch den Arbeitstag

Eine Tasse hat einen Radius von wenigen Metern. Sie wird in der Küche gefüllt, am Platz geleert und in die Küche zurückgetragen. Eine Trinkflasche hat einen Radius von Kilometern. Sie ist verschlossen, läuft nicht aus und passt in eine Tasche, deshalb nimmt der Empfänger sie überall hin mit, wo er länger als eine Stunde bleibt.

Für den Absender hat das zwei Folgen. Erstens sieht niemand die Flasche so oft wie der Empfänger selbst, der sie mehrmals täglich in die Hand nimmt und dabei jedes Mal den Namen vor Augen hat. Zweitens sehen sie Menschen, die mit dem Unternehmen des Empfängers nichts zu tun haben: Teilnehmer fremder Besprechungen, Sitznachbarn in der Bahn, die Trainingsgruppe im Verein. Ein Firmenname, der auf diese Weise auftaucht, gehört für die Umstehenden zur Ausrüstung des Trägers, wie die Marke auf dem Rucksack.

Dieselbe Beweglichkeit gilt für den Videocall. Eine Flasche steht aufrecht, hat etwa die Höhe eines Monitorfußes und wird während des Gesprächs benutzt. Damit ist sie im Bildausschnitt einer Webcam der sichtbarste Gegenstand vom Schreibtisch. Wie der Schreibtisch im Videocall zur Fläche für Werbeartikel geworden ist, beschreibt unser Beitrag über Werbeartikel im Video-Call.

Eine Trinkflasche wird mehrmals am Tag in die Hand genommen und verlässt mit dem Empfänger das Büro. Beides gilt nur, solange sie dicht ist, in die Tasche passt und nach dem Spülen aussieht wie am ersten Tag.

Die Spülmaschine ist die erste Prüfung für den Druck

Eine Flasche, aus der getrunken wird, muss täglich gereinigt werden. In Büros mit Spülmaschine wandert sie abends in den Korb, zusammen mit den Tassen, bei hoher Temperatur und mit Reiniger. Was eine Flasche dabei von einer Tasse unterscheidet, ist der Untergrund des Drucks. Ein Aufdruck auf Porzellan wird eingebrannt und verbindet sich mit der Glasur. Ein Aufdruck auf Kunststoff oder lackiertem Metall liegt obenauf.

Siebdruck und Tampondruck tragen Farbe auf die Oberfläche auf, die dort durch Haftung hält, und sie geben das Logo in der Firmenfarbe wieder. In der Spülmaschine arbeiten Hitze, Wasserdruck und Reiniger an genau dieser Haftung. Wie viele Spülgänge ein Druck aushält, hängt von Farbe, Vorbehandlung und Härtung ab, und kein Anbieter kann es für jede Maschine und jeden Reiniger versprechen. Hersteller geben an, ob eine Flasche spülmaschinengeeignet ist. Diese Angabe bezieht sich auf das Material der Flasche. Ob der Druck ebenso lange hält, ist eine zweite Frage, die Sie dem Anbieter gesondert stellen sollten.

Die Lasergravur umgeht das Problem. Der Laser trägt bei pulverbeschichtetem Edelstahl die Farbschicht ab und legt das Metall frei, bei unbeschichtetem Edelstahl verfärbt er die Oberfläche dauerhaft. Es gibt keine Farbschicht, die sich lösen könnte, und das Logo sieht nach dem hundertsten Spülgang aus wie nach dem ersten. Der Preis dafür ist die Farbe: Das Logo erscheint silbern oder dunkel. Ein Firmenrot gibt es per Gravur nicht.

Für Flaschen aus Tritan oder anderen klaren Kunststoffen bleibt der Druck die einzige Möglichkeit, weil sich durchsichtiges Material nur begrenzt gravieren lässt. Ein Siebdruck mit anschließender Härtung oder ein UV-Digitaldruck mit Schutzlack übersteht den täglichen Spülgang erfahrungsgemäß deutlich länger als ein einfacher Tampondruck mit dünner Farbschicht. Woran die Unterschiede zwischen den Verfahren liegen, erklärt unser Fachportal im Beitrag über Druckergebnisse je nach Material und Verfahren.

Veredelung Geeignete Flaschen Darstellung des Logos In der Spülmaschine Woran es scheitert
Lasergravur Edelstahl, pulverbeschichtet oder blank Einfarbig, silbern oder dunkel Hält dauerhaft, weil keine Farbschicht vorhanden ist Die Firmenfarbe lässt sich nicht wiedergeben
Siebdruck und Tampondruck Lackierter Edelstahl, Kunststoff, Aluminium Ein- bis mehrfarbig, Firmenfarbe möglich Nutzt sich mit den Spülgängen ab, bei guter Härtung langsam Ein Druck ohne Härtung, der sich mit dem Fingernagel lösen lässt
UV-Digitaldruck, auch als Rundumdruck Lackierter Edelstahl, Kunststoff Vollfarbig, Fotos und Verläufe Mit Schutzlack haltbar, ohne Lack verblasst er Vollflächige Motive, die die Flasche zum Werbeträger machen
Eingebrannter Keramikdruck Glasflaschen Ein- bis mehrfarbig Hält wie der Druck auf einer Tasse, weil die Farbe mit dem Glas verschmilzt Glas ist schwer und bricht, die Flasche bleibt am Platz

Praxis-Tipp: das Muster eine Woche lang spülen

Lassen Sie sich vor der Freigabe ein bedrucktes Muster schicken und stellen Sie es fünf Abende hintereinander in die Spülmaschine Ihres Büros. Ziehen Sie danach mit dem Fingernagel über den Rand des Logos. Bleibt die Farbe geschlossen und der Rand scharf, hält der Druck auch beim Empfänger. Der Test kostet ein Muster und eine Woche.

Der Deckel entscheidet, ob die Flasche eingepackt wird

Der Deckel ist das Bauteil, das am häufigsten benutzt und im Angebot am seltensten beschrieben wird. Er wird mehrmals am Tag auf- und zugeschraubt oder aufgeklappt, er bestimmt, ob die Flasche in der Tasche dicht bleibt, und er ist die Stelle, an der sich Rückstände sammeln. Drei Anforderungen muss er erfüllen.

Die erste ist Dichtigkeit, und sie gilt ohne Abstufung. Eine Flasche, die in der Laptoptasche einmal ausgelaufen ist, wird nach unserer Erfahrung nicht mehr mitgenommen, gleich wie gut sie sonst ist. Der Empfänger benutzt sie dann noch am Schreibtisch oder gar nicht mehr, und der Absender verliert alle Kontakte außerhalb des Büros. Ein Schraubdeckel mit umlaufender Dichtung aus Silikon ist dicht. Ein Trinkverschluss mit Klappe oder Druckknopf ist es nur, wenn die Mechanik sauber ausgeführt ist.

Die zweite Anforderung ist die Reinigung. Trinkverschlüsse mit Strohhalm, Klappe oder Ventil haben Hohlräume, in die Wasser hineinkommt und aus denen es nicht vollständig abfließt. Dort bilden sich Ablagerungen, und eine Flasche, die riecht, wird ersetzt. Ein Deckel, der sich in zwei oder drei Teile zerlegen lässt, mit herausnehmbarer Dichtung, wird in der Spülmaschine sauber und trocknet durch. Ein Deckel mit verklebten Teilen lässt sich nur abspülen.

Die dritte Anforderung ist die Bedienung mit einer Hand. Wer in der Besprechung mitschreibt oder am Steuer sitzt, hat die zweite Hand nicht frei. Für Schreibtisch und Besprechung genügt der Schraubdeckel. Für Sport und Auto braucht es den Trinkverschluss, und dann einen, dessen Dichtung sich herausnehmen lässt.

Wird jeden Tag eingepackt

Der Deckel schließt mit einer Dichtung aus Silikon, die sich zum Reinigen herausnehmen lässt. Die gefüllte Flasche liegt eine Nacht lang auf der Seite in der Tasche, ohne dass ein Tropfen austritt. Der Anbieter liefert Deckel und Dichtung einzeln nach.

Bleibt nach der ersten Woche im Büro

Der Trinkverschluss hat einen Hohlraum, der nach dem Spülen feucht bleibt und nach zwei Wochen riecht. Die Dichtung sitzt fest verklebt im Deckel. In der Tasche löst sich der Verschluss, und die Unterlagen daneben sind nass.

Fragen Sie den Anbieter vor der Bestellung, ob Deckel und Dichtung einzeln nachbestellbar sind. Mit Ersatzteil bleibt die Flasche im Einsatz. Ohne Ersatzteil landet sie im Altmetall, und der Firmenname mit ihr.

Material und Füllmenge legen den Einsatzort fest

Trinkflaschen für den Werbedruck gibt es aus vier Werkstoffen, und jeder bringt den Gegenstand an einen anderen Ort. Die Wahl fällt deshalb vor der Frage nach Farbe und Logo.

Edelstahl

Flaschen aus Edelstahl 18/8, einer Legierung mit achtzehn Teilen Chrom und acht Teilen Nickel, nehmen keinen Geschmack an und geben keinen ab. Doppelwandige, vakuumisolierte Ausführungen halten Getränke stundenlang kalt oder warm. Einwandige Flaschen sind leichter, zeigen bei kaltem Inhalt aber Kondenswasser auf der Außenseite, das auf dem Schreibtisch einen Ring hinterlässt. Edelstahl ist schwer, und er ist für Pulverbeschichtung und Gravur der dankbarste Untergrund. Isolierte Ausführungen für Kaffee und Tee, die im Auto und am Schreibtisch stehen, führt unsere Kategorie Thermobecher und Reisebecher mit Werbedruck.

Tritan und andere Kunststoffe

Tritan ist ein Copolyester, klar wie Glas, bruchfest und ohne Bisphenol A hergestellt. Flaschen daraus sind leicht, zeigen den Füllstand und vertragen die Spülmaschine. Sie nehmen weniger Geruch an als Flaschen aus Polyethylen oder Polypropylen aus dem untersten Preissegment, die erfahrungsgemäß nach wenigen Wochen nach ihrem Inhalt riechen. Kunststoff isoliert nicht. Am Schreibtisch, an dem nachgefüllt wird, ist das ohne Belang, im Außendienst im Sommer ein Grund, die Flasche zu Hause zu lassen.

Glas und Aluminium

Glas ist geschmacksneutral und lässt sich mit eingebrannter Farbe dauerhaft bedrucken. Es ist schwer und zerbricht beim Sturz vom Schreibtisch. Sein Ort ist der Besprechungstisch, an dem die Flasche stehen bleibt. Aluminiumflaschen sind leicht und günstig. Weil das Metall mit sauren Getränken reagiert, sind sie innen beschichtet, und diese Beschichtung ist die Schwachstelle: Spülmaschinenreiniger greifen sie an, und bei einer Delle löst sie sich. Für eine Veranstaltung mit kurzer Nutzungsdauer sind Aluminiumflaschen geeignet, für den täglichen Gebrauch über Jahre weniger.

Die Füllmenge legt fest, wohin die Flasche passt. Ein halber Liter passt in den Getränkehalter eines Autos, in die Seitentasche eines Rucksacks und in eine Hand. Ein Liter Wasser wiegt ein Kilogramm, dazu kommt die Flasche selbst. Wer das nicht zum Sport trägt, lässt die Flasche am Platz stehen. Für Schreibtisch, Besprechung und Pendelstrecke ist ein halber Liter bis knapp darüber nach unserer Erfahrung die Größe, die am häufigsten mitgenommen wird. Welche Formen und Füllmengen sich gravieren oder bedrucken lassen, zeigt unsere Kategorie Trinkflaschen und Sportflaschen bedrucken, sortiert nach Material und Verschluss.

Material und Füllmenge bestimmen, wohin die Flasche mitgenommen wird. Farbe und Logo bestimmen nur, wie sie dort aussieht.

Eine Flasche ist rund. Von jeder Seite ist nur ein Ausschnitt ihrer Oberfläche zu sehen, und der Druck muss auf dieser Wölbung sitzen, ohne sich zu verziehen. Anbieter begrenzen die Druckfläche deshalb auf ein Feld von wenigen Zentimetern Breite oder bieten einen Rundumdruck an, der die Flasche einmal umläuft.

Für die Lesbarkeit zählt die Entfernung am Besprechungstisch, also ein bis zwei Meter. Aus dieser Entfernung wird ein ausgeschriebener Firmenname gelesen, wenn seine Buchstaben etwa so hoch sind wie ein Finger breit. Eine Bildmarke ohne Namen erkennt, wer sie kennt. Für alle anderen bleibt sie ein Muster. Der Name als Wort hat einen zweiten Vorteil: Er lässt sich weitersagen, wenn ein Kollege fragt, von wem die Flasche ist.

Die Größe hat eine Obergrenze. Eine Flasche, die auf ihrer gesamten Fläche einen Firmennamen trägt, sieht aus wie ein Werbeträger, und nach unserer Erfahrung nehmen Empfänger solche Flaschen seltener mit als eine, die wie ein gekauftes Produkt aussieht. Als Maßstab taugt die Größe, in der Hersteller von Sportflaschen ihre eigene Marke aufbringen: deutlich lesbar und kleiner als die Hand, die die Flasche hält. Wie sich die zulässige Logogröße aus der Umgebung ableiten lässt, in der ein Gegenstand benutzt wird, haben wir am Beispiel des Willkommenspakets im Beitrag über Werbeartikel im Recruiting beschrieben.

Auf gefärbtem Metall kommt der Kontrast dazu. Ein dunkelblaues Logo auf dunkelgrüner Pulverbeschichtung verschwindet aus zwei Metern Entfernung. Die Gravur umgeht das Problem, weil sie immer den Kontrast zwischen Beschichtung und blankem Metall nutzt. Beim Druck gehört der Kontrast zwischen Flaschenfarbe und Logo in die Druckfreigabe, und zwar anhand eines bedruckten Musters, weil Bildschirm und Pulverbeschichtung dieselbe Farbe unterschiedlich wiedergeben.

Onboarding, Firmenlauf, Kundenbesuch: Der Anlass bestimmt die Ausführung

Eine Trinkflasche gehört zu den Werbeartikeln mit höherem Einzelwert. Sie wird nur dann zum Werbeartikel, wenn der Empfänger sie in seinen Alltag übernimmt, und das tut er eher, wenn er den Absender kennt und die Flasche eine Beziehung begleitet. Vier Anlässe erfüllen diese Bedingung, und jeder verlangt eine andere Ausführung.

  1. 1
    Das Willkommenspaket für neue Mitarbeiter

    Die Flasche steht vom ersten Tag auf dem neuen Schreibtisch und begleitet die Person durch Einarbeitung und erste Besprechungen. Bestellen Sie in der Farbe des Unternehmens und mit dem Namen als Wort, weil neue Kollegen die Marke noch nicht an der Form erkennen.

  2. 2
    Der Firmenlauf und der Gesundheitstag

    Hier ist die Flasche Ausrüstung. Gefragt sind Füllmengen ab einem dreiviertel Liter, ein Trinkverschluss für eine Hand und ein Material, das Stürze aushält: Edelstahl mit Gravur oder Tritan mit gehärtetem Druck.

  3. 3
    Der Kundenbesuch und der Projektabschluss

    Als Geschenk an eine Person zählt die Qualität, die der Empfänger sich selbst kaufen würde: doppelwandiger Edelstahl, dezenter Name, Karton. Übergeben Sie die Flasche mit dem Hinweis, dass sie für die nächste gemeinsame Besprechung gedacht ist.

  4. 4
    Die Messe als Geschenk im Gespräch

    Auf dem Stand gehört die Flasche auf den Tisch des Beratungsgesprächs, als Geschenk an Besucher, mit denen ein Termin vereinbart wurde. Als Giveaway für die Laufkundschaft ist sie zu teuer, und sie wandert in Taschen, in denen schon drei andere Flaschen liegen. Für die Laufkundschaft passen Trinkbecher mit Werbedruck als Streuartikel.

Wer Flaschen in der Firmenfarbe bestellt, sollte die Nachbestellung von Anfang an mitdenken. Pulverbeschichtungen weichen zwischen zwei Produktionen im Farbton leicht ab, und auf einem Schreibtisch mit zwei Flaschen aus zwei Chargen fällt das auf. Lassen Sie sich die Farbe als RAL- oder Pantone-Wert bestätigen, legen Sie eine Flasche aus der ersten Produktion als Referenz zurück und fragen Sie nach der Mindestmenge für eine Nachbestellung, bevor Sie die erste Menge festlegen.

Die Flasche wird dort zum Werbeartikel, wo der Empfänger sie in seinen Tag übernimmt. Der Anlass entscheidet, wie wahrscheinlich das ist.

Typische Fehler bei der Bestellung

Fünf Fehler sehen wir bei Trinkflaschen mit Logo regelmäßig, geordnet nach dem Schaden, den sie anrichten.

1

Der mehrfarbige Druck wird für eine Flasche gewählt, die täglich in die Spülmaschine geht

Im Angebot sieht der Siebdruck in Firmenfarbe besser aus als die einfarbige Gravur. Nach Wochen im Spülgang bleibt vom Logo ein Rand, und der Empfänger stellt die Flasche weg, weil sie abgenutzt aussieht.

2

Der Deckel wird nicht geprüft

Das Angebot nennt Material, Füllmenge und Druckfläche. Den Deckel nennt es selten. Die erste Flasche, die in einer Laptoptasche ausläuft, beendet die Nutzung außerhalb des Büros, und zwar für alle Empfänger, die davon hören.

3

Die Füllmenge richtet sich nach dem Preis pro Liter

Die Literflasche wirkt großzügig und kostet kaum mehr als die kleine. Gefüllt wiegt sie über ein Kilogramm, passt in keinen Getränkehalter und bleibt am Platz stehen. Der Firmenname verlässt das Büro nicht.

4

Der Firmenname bedeckt die ganze Flasche

Die große Druckfläche verführt zum großen Logo. Die Flasche sieht aus wie ein Werbeträger und wird seltener mitgenommen als eine, die wie ein gekauftes Produkt wirkt.

5

Bestellt wird ohne Muster

Farbton, Dichtigkeit, Geruch und Spülmaschinenfestigkeit lassen sich nur am Gegenstand prüfen. Ein Muster kostet wenige Tage. Eine Palette mit undichten Deckeln kostet das Budget und den Ruf bei den Empfängern.

Häufige Fragen

Welche Trinkflasche eignet sich als Werbeartikel für den Schreibtisch?

Eine Flasche mit etwa einem halben Liter Füllmenge, die in Getränkehalter und Rucksacktasche passt, mit einem Deckel, der dicht schließt und sich zum Reinigen zerlegen lässt. Für die tägliche Spülmaschine ist Edelstahl mit Lasergravur die haltbarste Kombination. Tritan ist leichter und zeigt den Füllstand, hält den Inhalt aber nicht kühl. Der Firmenname gehört ausgeschrieben auf die Flasche, in der Größe, in der Hersteller ihre eigene Marke setzen.

Hält eine Lasergravur auf der Trinkflasche länger als ein Druck?

Ja. Die Gravur trägt die Beschichtung ab oder verfärbt das Metall, es gibt keine Farbschicht, die sich lösen kann. Ein Siebdruck oder Tampondruck liegt auf der Oberfläche und nutzt sich mit jedem Spülgang ab; wie schnell, hängt von Vorbehandlung und Härtung ab. Der Preis der Gravur ist die fehlende Farbe, das Logo erscheint silbern oder dunkel. Wer die Firmenfarbe braucht, wählt den Druck und prüft ihn am Muster in der eigenen Spülmaschine.

Wie groß darf das Logo auf einer Trinkflasche sein?

So groß, dass der ausgeschriebene Firmenname am Besprechungstisch aus ein bis zwei Metern gelesen wird, und so klein, dass die Flasche wie ein gekauftes Produkt aussieht. Als Maßstab taugt die Größe, in der Sportmarken ihr Logo auf Flaschen setzen. Vollflächige Motive machen die Flasche zum Werbeträger und werden erfahrungsgemäß seltener mitgenommen. Auf der Wölbung verziehen sich breite Motive, deshalb begrenzen Anbieter die Druckfläche auf ein Feld von wenigen Zentimetern.

Ist eine bedruckte Trinkflasche spülmaschinenfest?

Die Angabe des Herstellers bezieht sich auf das Material der Flasche. Ob der Druck ebenso lange hält, ist eine zweite Frage. Eingebrannte Farbe auf Glas und Gravur auf Edelstahl halten dauerhaft. Siebdruck und Tampondruck auf Kunststoff und lackiertem Metall nutzen sich ab, je nach Qualität schneller oder langsamer. Doppelwandige Isolierflaschen vertragen die Spülmaschine nur, wenn der Hersteller es ausdrücklich angibt. Lassen Sie sich die Eignung schriftlich bestätigen und prüfen Sie ein Muster eine Woche lang im eigenen Spülgang.

Checkliste vor der Bestellung

Fünf Punkte, die am Muster geprüft sein sollten, bevor die Druckfreigabe erteilt wird.

  1. 1
    Spülmaschinenfestigkeit schriftlich bestätigt

    Der Anbieter hat bestätigt, dass Flasche und Veredelung für die Spülmaschine geeignet sind. Ein Muster hat fünf Abende im Spülgang des Büros mitgelaufen, und das Logo ist unverändert.

  2. 2
    Deckel geprüft

    Die gefüllte Musterflasche hat eine Nacht auf der Seite in einer Tasche gelegen und ist dicht geblieben. Der Deckel lässt sich zerlegen, die Dichtung herausnehmen. Deckel und Dichtung sind einzeln nachbestellbar.

  3. 3
    Füllmenge am Einsatzort getestet

    Die Flasche passt in den Getränkehalter eines Dienstwagens und in die Seitentasche eines Rucksacks. Gefüllt wurde sie einen Arbeitstag lang mitgetragen, ohne dass ihr Gewicht störte.

  4. 4
    Name lesbar, Kontrast am Muster beurteilt

    Der Firmenname ist als Wort aufgebracht und aus zwei Metern am Besprechungstisch lesbar. Der Kontrast zwischen Logo und Flaschenfarbe wurde am bedruckten Muster beurteilt und freigegeben.

  5. 5
    Nachbestellung geklärt

    Die Farbe ist als RAL- oder Pantone-Wert bestätigt, eine Flasche der ersten Produktion liegt als Referenz zurück, Mindestmenge und Lieferzeit für die Nachbestellung sind notiert.

Trinkflaschen gravieren oder bedrucken

Trinkflaschen mit Logo für Onboarding, Kunden und Veranstaltungen

Wir stellen Trinkflaschen aus Edelstahl, Tritan und Glas mit Gravur oder Druck zusammen, prüfen Deckel und Spülmaschineneignung am Muster und nennen Ihnen Mindestmenge und Lieferzeit für die Nachbestellung schriftlich.

Telefon +49 5121 934833-0  ·  [email protected]